Hyaluronsäure

 

Hyaluronsäure ist eine körpereigene Substanz, die in verschiedenen Geweben vorkommt. Die in den Gelenken vorkommende Hyaluronsäure wird von den Zellen der inneren Gelenkkapsel gebildet und in die Gelenkschmiere abgegeben. Die Gelenkflüssigkeit verhindert, dass die Knorpel aufeinander reiben. Je nach Beanspruchung durch das Gelenk verändert sie ihre Viskosität. Durch Arthrose nimmt die Konzentration der Hyalornsäure im Gelenk ab und dadurch verringert sich die Gleitfähigkeit der Gelenke. Spritzt man Hyaluronsäure in die Gelenkhöhle, soll sich die Gleitfähigkeit der Gelenke verbessern und der Knorpel Hyaluronsäure wieder einbauen.

Für den normalen und schmerzfreien Bewegungsablauf in den Gelenken spielt sie eine zentrale Rolle:

                       

·         Hyaluronsäure verleiht der Gelenkschmiere die zäh-elastische Konsistenz und ist damit für ihre stoßdämpfende und schmierende Funktion verantwortlich.

·         Hyaluronsäure bildet im Knorpelgewebe zusammen mit anderen Substanzen große, wasserspeichernde Riesenmoleküle. Diese erhöhen die stoßdämpfende Qualität des Knorpels.

·         Hyaluronsäure-Moleküle bedecken als oberste Schutzschicht die Knorpeloberfläche.

 

Dadurch kommt es zur Reduzierung der Entzündungen im Gelenk und dadurch Besserung der Schmerzen und damit die Gelenkbeweglichkeit.

 

Es werden 3-5 Injektionen mit Hyaloronsäure in Abständen von ca. eine Woche benötigt. Bei Besserung kann eine erneute Injektionstherapie in Ca. 6 Monaten wiederholt werden.


© 2009 Praxis für interventionelle Schmerztherapie OWL