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Bandscheibenoperation mittels Hydrodiskektomie


Experten nennen das Verfahren der Bandscheibenoperation mittels Wasserstrahls Hydrodiskektomie. Die Methode stellt einen mikro-invasiven Eingriff dar. Für das Einführen der Instrumente ist lediglich ein winziger Schnitt in die Haut erforderlich. Die Operation ist schmerzarm und erfolgt ambulant unter lokaler Betäubung . Ein extrem dünner und nahezu 1000 km/h schneller Wasserstrahl aus der Kanüle entfernt wie ein Skalpell bis zu drei Gramm Gewebe.
Die Einstichstelle ist nur zwei bis drei Millimeter groß. Das Schneiden mit einem Wasserstrahl ist in der Industrie eine lang etablierte Methode und wird nun für die Medizin weiterentwickelt. Der Eingriff wird mit bildgebenden Verfahren kombiniert, derzeit vor allem mit der Computertomographie. Der Operateur kann den Eingriff damit von außen exakt kontrollieren. Dadurch ist es möglich, Operationsrisiken wie Vernarbungen zuauszuschliessen.

"Durch die CT-Steuerung und die geringe Größe des Wasserstrahls können die Bandscheibe mit minimalem Zugang punktgenau und schmerzarm behandeln werden!"

Der Patient könne kurz nach der ambulanten Therapie wieder aufstehen. Besonders Patienten mit kleineren Bandscheibenvorfällen und Bandscheibenvorwölbungen könnten von diesem Verfahren profitieren.


© 2009 Praxis für interventionelle Schmerztherapie OWL




Bandscheibenvorfall
MRT der Halswirbelsäule in sagitaler Projektion. In dieser Aufnahme der Halswirbelsäule sieht man einen Bandscheibenvorfall zwischen den 3. und 4. Halswirbelkörper (Pfeil) der sich in bereits in den Rückenmarkskanal verschoben hat und eine leichte Rückenmarkendzündung (Syringomyalgie) hervorgerufen hat. Typische Symptome sind Schmerzen, motorische- sowie Gefühlsstörungen in Armen und Schultern.