CT/Durchleuchtungsgesteuerte Diskographie

Die Diskographie ist eine geeignete Methode, um die therapieresistenten Rückenschmerzen zu diagnostizieren, die durch degenerierte Bandscheiben verursacht werden. Gleichzeitig kann im Falle eines Bandscheibenvorfalls die Indikation zur perkutanen Dekompression gestellt werden.

Dabei wird eine Kanüle direkt in das verdächtige Bandscheibenfach platziert und druckkontrolliert Kontrastmittel in die Bandscheibe injiziert. Dadurch wird der Druck in der Bandscheibe erhöht – ähnlich wie bei Alltagsbelastungen, die Ihre Schmerzen auslösen. Eine gesunde Bandscheibe kann den erhöhten Druck infolge der Diskographie gut tolerieren und schmerzt nicht. Das Kontrastmittel bleibt kugelförmig und fließt nicht außerhalb des Bandscheibenfaches. Die Diskographie in einer degenerierten Bandscheibe führt meist zu Schmerzen, die die Patienten bereits kennen. Das Kontrastmittel verteilt sich unregelmäßig innerhalb des Bandscheibenfaches, dabei werden eventuelle Risse innerhalb des Faserringes sichtbar. Gleichzeitig können wir eine Aussage über das Intaktsein des Vorfalls treffen und so die Indikation zur perkutanen Dekompression oder zur offenen Operation stellen.

Die Diskographie ist kein therapeutisches, sondern lediglich ein diagnostisches Verfahren.


© 2009 Praxis für interventionelle Schmerztherapie OWL




Perkutane Bandscheibendekompression
Die perkutane Diskusdekompression ist
ein minimal invasives Verfahren, mit
dem ohne Operation kleine Mengen
Bandscheibengewebe entfernt werden
kann. Informieren Sie sich über das
Verfahren und schauen Sie sich hierzu
unseren Film an. (ca. 8 MB)
Sie wünschen weitere Informationen,
klicken Sie dazu hier.