Viele interventionelle Schmerztherapeuten haben neben einer jahrelangen klinischen Tätigkeit ein zertifiziertes Examen erlangt und sind in der Lage, das breite Spektrum des Fachgebietes anzubieten.
Als „interventionell“ bezeichnet man im Allgemeinen Diagnose- oder Therapieverfahren, die gezielte Eingriffe am erkrankten Gewebe vornehmen. Laut der amerikanischen Gesellschaft für Interventionelle Schmerztherapie (ASIPP) handelt es sich bei der Interventionellen Schmerztherapie um eine „Fachdisziplin, die sich der Diagnose und der Therapie der infolge der Schmerzen entstehenden Gesundheitsstörung widmet“. Interventionelle Verfahren zählen zu den innovativsten medizinischen Gebieten des 21. Jahrhunderts.

(Die moderne Bildgebung ist das wichtigste
Instrument in der modernen interventionellen Schmerztherapie)
Die interventionelle Schmerztherapie ordnet sich zwischen den konservativen und operativen Behandlungsmaßnahmen ein und ist für die Gruppe der Patienten eine interessante Alternative, die keine ausreichende oder anhaltende Besserung nach den konservativen Therapiemöglichkeiten erfahren und/aber für eine operative Therapie nicht oder noch nicht geeignet sind. Gleichzeitig spricht sie die Gruppe der bereits operierten Patienten an, die immer noch oder wieder unter starken Beschwerden leiden.
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