Interventionelle Schmerztherapie - was ist das?

Die interventionelle Schmerztherapie ist eine innovative Fachdisziplin, die sich
innerhalb der modernen Schmerztherapie etabliert hat. Sie zeichnet sich meist durch
lokale Injektionstechniken, minimal invasive, perkutane (durch die Haut) Behandlungstechniken und die stetige begleitende Bildgebung in den Behandlungen aus. Durch die gezielte Injektion bzw. Behandlung der schmerzhaften Stellen lässt sich nicht selten die Schmerzquelle direkt diagnostizieren und behandeln. Durch das Beherrschen der Behandlungsmethoden und der genauen Kenntnisse der Pharmazeutika kann der interventionelle Schmerztherapeut Komplikationen vermeiden bzw. möglichst gering halten. Die effektive Behandlung vermeidet die Nebenwirkungen und Komplikationen, die medikamentöse Schmerzbehandlung oder Operationen hervorrufen können. Dadurch kann der Patient wieder aktiv werden.

Viele interventionelle Schmerztherapeuten haben neben einer jahrelangen klinischen Tätigkeit ein zertifiziertes Examen erlangt und sind in der Lage, das breite Spektrum des Fachgebietes anzubieten. 

Als „interventionell“ bezeichnet man im Allgemeinen Diagnose- oder Therapieverfahren, die gezielte Eingriffe am erkrankten Gewebe vornehmen. Laut der amerikanischen Gesellschaft für Interventionelle Schmerztherapie (ASIPP) handelt es sich bei der Interventionellen Schmerztherapie um eine  „Fachdisziplin, die sich der Diagnose und der Therapie der infolge der Schmerzen entstehenden Gesundheitsstörung widmet“. Interventionelle Verfahren zählen zu den innovativsten medizinischen Gebieten des 21. Jahrhunderts.

   

(Die moderne Bildgebung ist das wichtigste Instrument in der modernen interventionellen Schmerztherapie)

Die interventionelle Schmerztherapie ordnet sich zwischen den konservativen und operativen Behandlungsmaßnahmen ein und ist für die Gruppe der Patienten eine interessante Alternative, die keine ausreichende oder anhaltende Besserung nach den konservativen Therapiemöglichkeiten erfahren und/aber für eine operative Therapie nicht oder noch nicht geeignet sind. Gleichzeitig spricht sie die Gruppe der bereits operierten Patienten an, die immer noch oder wieder unter starken Beschwerden leiden.


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