Perkutane Kyphoplastie

CT/Durchleuchtungsgesteuerte perkutane Kyphoplastie (Zementstabilisierung mit Hilfe eines Ballons)

Diese Technik eignet sich besonders für frische Wirbelkörperfrakturen. Dabei wird mit einem Ballon die gesinterte Deck- oder Grundplatte der frakturierten Wirbelkörper zuerst aufgerichtet und in zweitem Schritt mit Knochenzement gefüllt. Die Kyphoplastie ist im Vergleich zur Vertebroplastie aufwendiger und etwas invasiver, hat aber ihre Berechtigung bei bestehender Indikation. Die Kyphoplastie wird unter Röntgendurchleuchtung und Computertomographie in Lokalanästhesie oder in kurzer Narkose durchgeführt.

In beiden Verfahren werden je nach Größe des Wirbelkörpers meist 3 bis 6 Milliliter Knochenzement appliziert. Nach etwa 15 Minuten ist der Zement um 90% ausgehärtet, und die Patienten sind voll belastbar. Die Intervention dauert insgesamt ca. 1 Stunde und wird von fast allen Patienten sehr gut toleriert. Viele Patienten berichten über eine sofortige Besserung. Nach einer 2- bis 3-stündigen Überwachungszeit werden die Patienten nach Hause entlassen.


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