Akute und chronische Schmerzen

In der Medizin wird ganz allgemein zwischen akuten und chronischen Schmerzen unterschieden. Akute Schmerzen treten dann auf, wenn Gewebe beschädigt wurde. Sie halten nur eine gewisse
Zeit an und sind Signal- und Schutzschmerzen – ein Warnsignal für körperliche Störungen, das ans Gehirn gemeldet wird.

Chronische Schmerzen haben sich hingegen von der ursprünglichen Funktion abgelöst und existieren selbstständig. Mitunter hängen chronische Schmerzen gar nicht mehr mit der zugrundeliegenden Krankheit zusammen.

Die häufigsten chronischen Schmerzformen sind Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, rheumatische Schmerzen, Neuraligen, Tumorschmerzen und degenerative Schmerzen. Als mögliche Ursachen kommen zum Beispiel Nervenverletzungen, Muskelverspannungen, Viren, Stress oder psychische Faktoren in Frage.

Experten schätzen, dass mindestens acht Millionen Menschen in Deutschland unter schweren chronischen Schmerzen leiden. Spezialisten wie ärztliche Schmerztherapeuten können mit ihrem
Fachwissen zu den unterschiedlichen Schmerzerkrankungen diesen Menschen gezielt weiterhelfen.

Die Krankheitsbilder


© 2009 Praxis für interventionelle Schmerztherapie OWL