In der Medizin wird ganz allgemein zwischen akuten und chronischen Schmerzen
unterschieden. Akute Schmerzen treten dann auf, wenn Gewebe beschädigt wurde.
Sie halten nur eine gewisse
Zeit an und sind Signal- und Schutzschmerzen –
ein Warnsignal für körperliche Störungen, das ans Gehirn gemeldet wird.
Chronische Schmerzen haben sich hingegen von der
ursprünglichen Funktion abgelöst und existieren selbstständig. Mitunter hängen
chronische Schmerzen gar nicht mehr mit der zugrundeliegenden Krankheit
zusammen.
Die häufigsten chronischen Schmerzformen sind Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, rheumatische Schmerzen, Neuraligen, Tumorschmerzen und degenerative Schmerzen. Als mögliche Ursachen kommen zum Beispiel Nervenverletzungen, Muskelverspannungen, Viren, Stress oder psychische Faktoren in Frage.
Experten schätzen, dass mindestens acht Millionen Menschen in Deutschland
unter schweren chronischen Schmerzen leiden. Spezialisten wie ärztliche
Schmerztherapeuten können mit ihrem
Fachwissen zu den unterschiedlichen
Schmerzerkrankungen diesen Menschen gezielt weiterhelfen.
Die Krankheitsbilder
- Bandscheibenvorfälle
in der Hals-/Brust- und Lendenwirbelsäule
mit und ohne Rücken- oder / und Beinschmerzen - Nacken-Kopfschmerzen
mit oder ohne atypische Gesichtsschmerzen - Rückenschmerzen
infolge der von Arthrose der in den kleinen Wirbelgelenken in der gesamten Wirbelsäule - Rücken-
und Beinschmerzen
infolge der eines eingeengten Rückenmarkskanal (Spinalkanalstenose) - Akute
oder chronische Rückenschmerzen
infolge der von gebrochenen Wirbelkörpern zum Beispiel bei Osteoporose oder Tumorbefall - Chronische Muskelschmerzen
Fibromyalgie - Sämtliche Gelenkschmerzen
in Schulter, Knie, Hüfte, Sprung-, Ellenbogen- und Handgelenk - Tumor-
bzw. Metastasenbefall
in der Wirbelsäule und in Knochen


