Minimal invasive Gelenktherapie zum Beispiel infolge der Arthrose (Schulter, Knie. Hüfte, Sprung-, Ellenbogen- und Handgelenk)
Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch, Untersuchung und Beurteilung der Röntgen- und bei Bedarf auch der MRT-Aufnahmen stellen wir einen Therapieplan auf. Hier haben die gezielten Injektionen in die Gelenke einen hohen Stellenwert. Dabei stehen uns neben altbewährten Medikamenten wie Lokalanästhetika, Cortison und Hyaluronsäure auch moderne Therapieformen wie Orthokin zur Verfügung. Das Orthokin-Therapiesystem ist eine einzigartige Möglichkeit, Arthrose und Rückenschmerzen biologisch zu behandeln – ohne Fremdstoffe und vollständig körpereigen. Dabei werden individuell körpereigene Proteine aus dem Blut des Patienten gewonnen und als Medikament verabreicht.
Arthrose bedeutet "Verschleiß des Gelenkes". Der Knorpel (die Gleitflächen eines Gelenkes) hat seine glatte Oberfläche verloren und ist rau geworden. Er hat an Dicke abgenommen, im Extremfall ist er ganz zerstört, und die Knochen der Gelenkpartner reiben direkt aufeinander. Gleichzeitig verliert die Gelenkflüssigkeit, die von der Gelenkkapsel gebildet wird, an Elastizität. Durch diese Abnutzungserscheinungen wird das Gelenk immer weniger belastbar und reagiert mit einer Entzündung der Gelenkkapsel. Dies führt zu einer Reizung der Nervenenden in der Gelenkkapsel (Arthroseschmerz), zusätzlich wird vermehrt Gelenkflüssigkeit produziert (Erguss). Dadurch nimmt die Belastbarkeit des Gelenkes noch weiter ab, ein Teufelskreis ist entstanden. Man spricht von einer aktivierten Arthrose.
Bei uns können auch schwer zugängliche Gelenke (z.B. das Hüft- und Sprunggelenk) computer (CT)- oder kernspintomographisch (MRT) gesteuert behandelt werden. Das moderne CT arbeitet mit Niedrigdosis, um so die Strahlenbelastung zu vermindern. Die Behandlung wird in Lokalanästhesie und ambulant durchgeführt. Durch Einsatz feiner Kanülen und gleichzeitige Sichtkontrolle mittels Computer- oder Kernspintomographie ist es möglich, die Behandlung sicher, präzise und relativ schmerzlos durchzuführen. Die gleichzeitige Darstellung der benachbarten Organe verringert die Gefahr von Verletzungen deutlich.
Die begleitenden, physiotherapeutischen Maßnahmen werden von uns verordnet
und in engem Kontakt mit den behandelnden Krankengymnasten gesteuert. Nach 6
Wochen, 3, 6 und 12 Monaten empfehlen wir eine Nachuntersuchung einschließlich
Beratungsgespräch. Dabei soll die erwünschte positive Beeinflussung der Arthrose
kontrolliert werden. Ziel aller Behandlungsmaßnahmen ist, einen künstlichen
Gelenkersatz solange wie möglich hinauszuzögern.
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